Der "starke" Mann mit der Bibel in der Hand

Das Land brennt,  Polizisten umarmen  Protestler. Was ist geschehen im  Land von "America First"? Nach dem Polizeieinsatz in

 

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Minneapolis, bei dem der Afroamerikaner George Floyd ums Leben kam, formieren sich in ganz USA Protestmärsche gegen Rassismus und willkürliche Polizeigewalt. Der Lafayette Platz vor dem weissen Haus wurde durch die Militärpolizei mit Tränengas geräumt, damit Präsident Trump mit seinem Tross die Strasse überqueren konnte. Danach posierte dieser vor der Kirche St. Johns, die Bibel hochhaltend und drohte, das Militär gegen die "Anarchisten und die Antifa" einzusetzen. Doch darf er das überhaupt?

 

Joe Biden, Trumps Gegenkandidat meinte, Trump würde besser einmal die Bibel aufschlagen anstatt sich damit fotografieren zu lassen. Wiederstand bildet sich auch in den eigenen Reihen. Verteidigungsminister Mark Esper sowie der frühere Verteidigungsminister James N. Mattis, wandten sich offiziell gegen die Absichten des Präsidenten. Das Gesetz, worauf sich Trump stützte, sei von 1807. Alle Gouverneure sagen, Trump wolle nur ablenken von seinem kläglichen

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Scheitern in der  Corona Pandemie und verbitten sich jegliche Einmischung. J.B. Pritzker, Gouverneur von Illinois, sagte: Der Mann ist ein Rassist, er muss weg!  Colin Powell, 4-Sterne-General und ehemaliger Aussenminister liess verlauten, Trump habe den Pfad der Verfassung verlassen und schade dem Land und der Demokratie. Er könne ihn in keiner Weise mehr unterstützen und werde für Biden stimmen. 

 

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Trumps Führungskrise wird immer offensichtlicher. Er scheint Auswirkungen auf die kommenden Wahlen zu fürchten und ist überzeugt, dass er seine Wähler mit Härte beeindrucken kann. Wenn er dabei nur nicht die schwarze Wählerschaft unterschätzt. Der Bruder des verstorbenen George Floyd rief den Protestierenden zu: "Protestiert nicht - geht wählen!"

 

George Floyd wurde bei seiner Verhaftung mit dem Knie auf dem Hals auf den Asphalt gedrückt. Während 9 Minuten versuchte er verzweifelt zu signalisieren, dass er nicht mehr atmen könne. Passanten forderten den Polizisten auf, den Griff zu lockern. Doch erst die Ermahnung eines Sanitäters bewog ihn, den Mann los zu lassen. Im Krankenhaus konnte man nur noch seinen Tod feststellen. Der Polizist wurde wegen Mordes angeklagt und drei weitere wegen Beihilfe. Man kann jedoch nicht alle weissen Polizisten in den selben Topf werfen. Wie das Bild oben zeigt, solidarisiert sich eine grosse Anzahl Polizisten - weisse wie schwarze - mit den Opfern von Polizeigewalt durch Niederknien.

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